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Das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) gab vor Kurzem die Gewinner*innen des mit jeweils 15.000 Euro dotierten Österreichischen Kunstpreises 2022 bekannt – Johannes Maria Staud erhält den Kunstpreis in der Sparte Musik.
Staud war 1997 Mitbegründer der Komponistengruppe Gegenklang in Wien, der er heute noch angehört, seit 2018 lehrt er als Universitätsprofessor Komposition an der Universität Mozarteum. Seine Werke wurden u.a. vom Ensemble Modern und den Berliner Philharmonikern uraufgeführt, er erhielt Aufträge von den Wiener Philharmonikern, dem Sinfonieorchester des Bayrischen Rundfunks und dem Cleveland Orchestra.
Zu seinen wichtigen Werken gehören „Auf die Stimme der weißen Kreide“ (Specter I-III) und das Diptychon „Par ici – Par là“. Seine Oper „Die Weiden“, nach einem Libretto von Durs Grünbein basierend auf Algernon Blackwoods Erzählung „The Willows“, behandelt die Themen Flüchtlingskrise und Rechtspopulismus und wurde 2018 an der Wiener Staatsoper uraufgeführt. 2021 brachte das ensemble xx. jahrhundert sein Werk „Listen, Revolution (we’re buddies, see -)“ beim Festival Wien Modern zur Uraufführung.
Der Ö1 Talentebörse-Kompositionspreis in der Höhe von 10.000 Euro wird von Ö1 und der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) vergeben und 2025 zum zehnten Mal ausgeschrieben. Der Kompositionspreis stellt einen Kompositionsauftrag für ein kammermusikalisches Werk dar, in dem auch Elektronik integriert sein kann.
Mit dem mit 10.000 Euro dotierten Paul Roczek Award zeichnet die Universität Mozarteum jährlich Studierende im Hauptfach Violine aus, die sich durch besondere Begabung und Leistung auszeichnen. Die Preisträgerin des Paul Roczek Awards 2024 ist Arieta Liatsi.