Top Image
Foto

Mag. Mag. Dr. Petra Music MA.

Lehrende für Querflöte

  • Mirabellplatz 1
  • 5020 Salzburg

http://www.petramusicflute.com/

Petra Music
Dr.mus.art (UIUC), Mag. phil (KFU Graz). Mag.art, MA (KUG Graz)


Dr. Petra Music unterrichtet Flo��te, Instrumentalpa��dagogik, Repertoire und Kammermusik and der Universita��t Mozarteum Salzburg/Innsbruck. Ihre Konzertreisen fu��hrten sie als Solistin, Kammermusikerin und in Orchesterprojekten zu Festival in Europa, den USA, Australien, China und Taiwan. In Innsbruck tritt sie als Substitutin mit dem Tiroler Symphonieorchester auf. Petra ist auch eine gefragte Workshop- und Meisterkursdozentin fu��r Flo��tisten aller Alters- und Ko��nnensstufen. Ihre einfu��hlsame, innovative und inspirierende Art zu Unterrichten fu��hrte sie mit verschiedenen Themen der Flo��tenliteratur und Flo��tentechnik u.a. in Sta��dte wie Moskau, Amsterdam, Berlin, Mu��nchen, Taipei, Ko��ln sowie Luxembourg. Weiters arbeitet sie als Jurorin fu��r div. Initiativen wie My Flute Konkurs, Moskau (2012-2016) und war von 2009-2011 Koordinatorin der Azumi Flo��tenschu��lerwettbewerbe. Durch diese Aufgabe steht sie in permanentem Austausch mit internationalen jungen Flo��tentalenten und verfolgt deren musikalische Entwicklung mit großem Interesse. In Magazinen wie Flute Talk, Flo��te Aktuell und Pan publiziert Petra zu Themen der Flo��tendidaktik und des Flo��tenrepertoires. 

AKTUELLE ARBEIT 
Im Studienjahr 2015/2016 wurde ihre innovative Publikation in PAN u��ber die Verwendung von “Linksha��nderflo��ten” im Didaktik Unterricht Querflo��te wurde von der KollegInnenschaft herzlich begru��ßt. Weiters sitzt sie in diesem Jahr u.a. für Sacre du PrintempsLe roi DavidTurandot, TannhäuserEntführung aus dem Serail im Orchestergraben. Ihre aktuelle pa��dagogische Arbeit bescha��ftigt sich mit den Chancen von Spiel im Instrumentalunterricht. Am Syrinx Flo��tenfest 2015 pra��sentierte sie ihr Programm “Let’s Play”. In einem Rezital mit Werken zu Thema Spiel und im Workshop für MusiklehrerInnen wurden Konzepte der Creative Playing Arts Bewegung auf die praktische musikalische Arbeit in der Gruppe mit Hilfe einer Loop Station vermittelt. Beim ADAMS Flötenfestival 2016 folgte ein Vortrag u��ber das "Wunderkind" und "Talent" Mozart und seine Beziehung zum Instrument Flo��te. Auch die künstlerisch/wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Mozarts "türkischer" Musik steht aktuell am Programm.

STUDIEN
Petra hat ihr Doktoratsstudium in Flo��te (Performance und Literatur) an der University of Illinois at Urbana Champaign 2008 absolviert, wo sie auch als Assistentin von Jonathan Keeble gearbeitet hat. Davor hat sie ihr Studium in Konzertfach Flo��te an der KUG Graz bei Dieter Flury (Soloflo��tist der Wiener Philharmoniker) 2009 mit Auszeichnung beendet. Davor hat sie in Graz ihre Studien in Instrumentalpa��dagogik Flo��te und Deutsche Philologie erfolgreich abgeschlossen und war auch Stipendiatin an der University of Melbourne, Australien. Weitere musikalische Inspirationen bekam sie durch die Teilnahme an zahlreichen internationalen Meisterkursen (u.a. bei Peter Lukas Graf, Felix Renggli, Andras Adorjan, Robert Aitken, Moshe Epstein, Freerk Zeijl, Carlo Jans, Janos Balint, Amy Porter, Thomas Robertello, Denis Bouriakov, Eva Amsler, Ian Clarke, Wissam Boustany, Emily Beynon, Camilla Hoitenga, Jean Patero, Tilmann Dehnhard und viele andere). Petra wurde mehrfach von verschiedenen Institutionen fu��r ihre ku��nstlerischen Leistungen gewu��rdigt, wie der University of Illinois at Urbana- Champaign, der Emanuel und Sofie Fohn Stiftung Wien und dem Bundeskanzleramts fu��r Kunst in Wien. Petra war viele Jahre ausgewa��hlte Ku��nstlerin fu��r Yehudi Menuhins Stiftung Live Music Now.  Ihre Suche nach einem noch tieferen Versta��ndnis der Interpretation des Flo��tenrepertoires inspirieren Petra seit einigen Jahren zur Auseinandersetzung mit Originalinstrumenten und mit origianlen Textquellen der didaktischen und künstlerischen Flötenliteratur. In Meisterkursen mit Rachel Brown, Marcello Gatti und Linde Brunnmayr arbeitet sie so mit großem Interesse an einem “direkteren” Versta��ndnis der Flo��tenliteratur aus Barock und Klassik.

MUSIKALISCHE AMBITIONEN

So, wie sich Petra auf ihren vielen Reisen an vielen Orten zuhause fühlt, findet sie sich in ganz unterschiedlichen musikalischen Stilen wieder. 2009 veröffentlichte sie ihre Debut-CD ... gebrochene bluomen mit Werken fu��r Flo��te und Klavier von Mozart, Schubert und Beethoven. Es folgte Musica Delicata, ein CD Projekt mit barocken Werken fu��r Flo��te, Orgel und Trompete. Ausgewa��hlte Auftritte fu��hrten sie weiters als Solistin zum Meisterkonzert nach Ludwigsburg mit Werken von Bulla, Chaminade, Hidas und Rimsky-Korsakov (2010). Orchestertourneen nach China (o��sterreichische Philharmonie, 2009), Taiwan (Grazer Salonorchester, 2011), O��sterreichisch-Chinesisches Kulturforum, 2013 und Solokonzertreisen mit Flo��te und Klavier nach Hangzhou (2011) folgten. Petras besondere Liebe gilt der zeitgeno��ssischen und experimentellen Musik und der intensiven Zusammenarbeit mt Komponisten ihrer Zeit. Auftritte mit Ensembles fu��r neue Musik wie Klangforum Wien, Windkraft, Szene Instrumental, Illinois New Music Ensemble fu��hrten sie zu Auftritten in der Alten Schmiede Wien, Konzerthaus Wien, Transart Festival Bozen, Klangspurenfestival Schwaz, Klangperspektiven Wien, Ho��rfest Graz, Musikprotokoll Steirischer Herbst, Krannert Center of Performing Arts und zu div. Rundfunkaufnahmen fu��r den ORF sowie zum Flo��tenfestival der Deutschen Gesellschaft fu��r Flo��te e.V. in Mu��nchen. Dort pra��sentierte sie 2010 ihr Projekt Metamorphosen, das Urauffu��hrungen von internationalen Kompositionen fu��r Flo��te und Klavier vorstellte. Petras wissenschaftlich/ku��nstlerische Arbeit auf diesem Gebiet konzentriert sich - inspiriert durch ihr Studium der Deutschen Philologie an der KUG Graz - auf literarische Einflu��sse in der zeitgeno��ssischen Musik. Ihre Diplomarbeit, eine fa��cheru��bergreifende Arbeit u��ber die Rezeption von Paul Celans Dichtung in der Musik Harrison Birtwistles bescha��ftigt sich mit der Komposition "Pulse Shadows". Ihrer Dissertation u��ber den 1939 in Passau geborenen Komponisten Nicolaus A. Huber mit dem Titel "Literary Quotes in Nicolaus A. Huber's Music for Flute" folgte ein Lecture Recital mit US Premieren von Hubers Stu��cken fu��r Flo��te. Sie publizierte sie auch u��ber die Musik von Mathias Spahlinger und Nicolaus A. Huber in der Zeitschrift Contemporary Music Review.

PERFORMANCES

Neben diesen “ernsteren Aspekten” der Musik liebt Petra das Potenzial von “Cross-Over” Projekten zur Inspiration junger Musikerinnen. So ist sie auch mit Jazz, Pop und Weltmusik auf der Bu��hne gestanden, sowie mit talentierten Ensembles und Ku��nstlern wie Illinois Opera Ensembe, Illinois Symphony, Illinois Philharmonia Orchestra, KlangImpuls Orchestra, Illinois New Music Ensemble, Martha Graham Dance Company New York, Grazer Salonorchester, O��sterreichische Philharmonie, Wiener Kammerorchester und Klangforum Wien. Konzerte brachten sie zum Fringe Festival Melbourne/Australien 2001, Quedlinburg/Deutschland 2003, Live Music Now in der Grazer Oper 2003, Detmold/Deutschland 2004, FIMU Festival Belfort/Frankreich 2005 und 2006, St. Louis Flute Day/USA 2005, Chicago Flute Fest/USA 2006, Martha Graham Dance Company New York, Krannert Center of the Performing Arts/USA 2007, Stefaniensaal Graz 2007, Stephansdom Wien 2008, Klangforum Wien im Wiener Konzerthaus 2009, Grazer Burg 2009, Polytheatre Beijing/China 2009, Beijing Concert Hall, Zhengzhou Concert Hall Hangzhou, 2011, Sun-Ya-Tsen Hall, Kaishung 2012, Taipei 2012, Chonqing Concert Hall 2013, Beijing 2013, ADAMS Flute Festival 2013, Flute Days Moskau 2012-2014, Tiroler Landestheater seit 2014, Adams Flute Festival Ittervoort 2013 and 2016, Syrinx Flo��tenfest Feldkirch 2015, Tuesday Microgrooves, 2016.

INSTRUMENTE
Petra spielt Flo��ten von Bernhard Hammig (9K) und Altus: Bassflo��te, Altflo��te, Altus 1807 - inspiriert von Louis Lot und die wunderbaren Kopfstu��cke fu��r Flo��te und Piccolo von Tobias Mancke und Rainer Lafin. Sie liebt ihr Philipp Hammig Piccolo und ihre Jupiter Kontrabassflo��te. Fu��r ihre Studien verwendet sie ausgezeichnete Kopien von Barock- und Klassischen Flo��ten von J.H. Rottenburgh und H. Grenser der Fa. Tutz in Innsbruck.

LEHRTÄTIGKEIT ALS UNIVERSITÄTS LECTURER
Seit Beginn ihrer Lehrta��tigkeit interessiert sie sich sehr fu��r alternative und innovative Unterrichtsformen und Unterrichtskonzepte, sowie fu��r Konzepte, die Expertise und Expertperformance ermo��glichen. Dabei sieht sie viel Potenzial in der Unterrichtsform des Gruppenunterrichtes, speziell im Unterricht mit Kindern, da die Gruppe einen idealen Rahmen fu��r eine alle Bereiche umfassende Unterrichtsmethode wie z.B. die CMP Methode (Comprehensive Musicianship through Performance) bietet. Auch der Bereich Improvisation kann in der Gruppe spielerisch erschlossen werden. Großes Interesse hat Petra nach wie vor fu��r den Unterricht speziell mit jungen Kindern. Wa��hrend ihrer Arbeit als Altus Artist in Residence (2008-2011, Musik Meyer GmbH) widmete sie sich der Entwicklung und Vermarktung von Instrumenten speziell fu��r Kinder um ein gesundes und einfaches Musizieren zu gewa��hrleisten. Besonders die Arbeit mit MusikschullehrerInnen in Fortbildungen und der lebendige Diskurs zu diesem Thema lag ihr dabei am Herzen. Interesse fu��r neue Unterrichtskonzepte speziell fu��r junge Kinder brachten sie zur Auseinandersetzung mit Methoden wie Suzuki und Kinderflute.

Ihre universita��ts-pa��dagogische Ausbildung absolvierte Petra im Rahmen ihrer Lehrta��tigkeit an der University of Illinois at Urbana-Champaign am Universita��tseigenen Center for Teaching Excellence. Schulungen im Bereich Ethik, Kursplanung, Kursdurchfu��hrung und Kursgestaltung sowie Signifikantes Lernen folgten. Durch diese Kurse, die in erster Linie fu��r universita��ren Klassenunterricht konzipiert waren, wuchs ihr Interesse fu��r Methoden der Evaluation und Bewertung von Unterricht und die Bedeutung von Selbstevaluation fu��r Lehrende. Besonders die Arbeit als Workshopdozentin mit Gruppen verschiedenster Alters-, und Ko��nnensstufen sowie sehr heterogenen Gruppen hat zu intensivem Ausprobieren und Erproben alternativer Unterrichtsformen und Unterrichtskonzepte gefu��hrt. Dabei wurde ihr die Notwendigkeit eines individualisierten Unterrichts – individualisiert aus der Sicht von Lehrenden und Lernenden fu��r einen erfolgreichen Unterricht bewusst. Individualisiert heißt hier nicht nur perso��nlichkeitsbezogen, sondern immer auch ko��rperbezogen. Die Teilnahme an Kongressen zur MusikerInnengesundheit (z.B. Art in Motion, 2008, Graz, Traum und Wirklichkeit, 2013, Graz, Music Education EXPO 2014, London) hat dabei auch die Bescha��ftigung mit Ko��rpertechniken (Body Mapping, Alexandertechnik, QiGong) im Zusammenhang mit dem Musizieren angeregt. Mentale U��betechniken und Mentale Konzepte spielen dabei eine große Rolle.