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Yvonne Wasserloos, Univ.Prof. Dr.phil. MA

  • Mirabellplatz 1/II (Raum: A02027)
  • 5020 Salzburg
Yvonne Wasserloos begann ihren akademischen Werdegang an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit dem Studium der Musikwissenschaft, Neuere und Neueste Geschichte, Germanistik (Schwerpunkt Literaturwissenschaft) und Skandinavistik (Schwerpunkt dänische Sprache und Kultur). Das Studium schloss sie dort 1996 mit dem Magistra Artium und 2002 mit der Promotion bei Prof. Dr. Klaus Hortschansky in Musikwissenschaft mit der Dissertation Kulturgezeiten. Niels W. Gade und C.F.E. Horneman in Leipzig und Kopenhagen ab.
Nachfolgend war sie als Dozentin und Gastprofessorin für Musikwissenschaft und Kulturgeschichte an den Universitäten und Hochschulen in Berlin, Düsseldorf, Kopenhagen, London, Leuven, Lüneburg und Münster tätig.
2014 habilitierte sie sich an der Folkwang Universität der Künste Essen mit der Schrift Musik und Staat. Dimensionen der Interaktion im 20. Jahrhundert, die 2013 mit dem Förderpreis für Musikwissenschaft der Düsseldorfer Jonges ausgezeichnet wurde.
2015 bis 2018 leitete sie das von der Stadt Düsseldorf und vom Düsseldorfer Musikverein finanzierte Forschungsprojekt "Düsseldorfs bürgerliche Musikkultur 1818–2018" an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Dort war sie von 2005 bis 2017 für die Initiierung und Konzeption musikwissenschaftlich-künstlerischer Projekte verantwortlich (u.a. 2013: Willkommen in Deutschland – "Entartete" Musik – Ein Gedenkkonzert mit der Band Die Toten Hosen und dem Sinfonieorchester der RSH).
 
Von 2017 bis zum Sommersemester 2022 war sie Professorin für Musikwissenschaft am Institut für Musikwissenschaft, Musikpädagogik und Theaterpädagogik an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, wo sie 2021 die wissenschaftliche Leitung des Zentrums für Verfemte Musik der hmt Rostock übertragen bekam. Seit dem WS 2022/2023 ist sie ordentliche Professorin für Musikwissenschaft an der Universität Mozarteum Salzburg.
 
Seit 2019 ist sie Mitglied im hochschulübergreifenden „Netzwerk Bildung und Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern“ der Universität Rostock. Sie ist Mitbegründerin und -herausgeberin der 2017 eingerichteten, interdisziplinären Publikationsreihe Schriften zur Politischen Musikgeschichte (Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen).
 
Forschungsschwerpunkte
  • Musik im Kontext von Gesellschaft und Politik (insbes. im Nationalsozialismus und Rechtsextremismus)
  • (Nord-)Europäische Kulturtransferprozesse
  • Geschichte der Musikausbildung und Institutionengeschichte im 18. und 19. Jahrhundert
  • Erinnerungskultur und Rezeptionsforschung
  • Politische Popularmusik
  • Besatzungsmusik in Dänemark (1940–1945)