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Markus Oppeneiger, MA.

Lehrender für Korrepetition, Partiturspiel, Generalbass und Klavierpraktikum

  • Mirabellplatz 1
  • 5020 Salzburg

Markus Oppeneiger wurde 1964 in Salzburg geboren und studierte von 1982 bis 1991 an der Universität Mozarteum Salzburg Chorleitung bei Kurt Prestel und Walter Hagen-Groll, dem er ab 1987 auch häufig assistierte, sowie Orchesterdirigieren bei Michael Gielen. Zusätzlich absolvierte er von 1986 bis 1991 ein Studium zu Aufführungspraxis und Interpretation Alter Musik bei Nikolaus Harnoncourt. Zudem legte er 2008 an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar seinen Magister Artium in Musikwissenschaften ab und promoviert dort seit 2009 in diesem Fach.

Nach musikalischen Assistenzen 1990 und 1991 bei den Salzburger Festspielen führte ihn sein erstes festes Engagement 1992 als Chordirektor an die Oper Bonn unter der Intendanz von Giancarlo del Monaco. Zu den Höhepunkten seiner Arbeit in den folgenden fünf Jahren zählten dort Produktionen wie Samson et Dalila mit Marc Soustrot, Parsifal mit Jeffrey Tate, Der Freischütz und Fidelio mit Eve Queler, Carmen mit Agnes Baltsa und Neil Shicoff, die Uraufführung von Schwertsiks Oper Der ewige Frieden, die in Bonn und bei den Wiener Festwochen zu sehen war, Il Guarany mit Placido Domingo und Carlos Alvarez (erschienen bei Sony auf CD) sowie als Übernahme von der New Yorker MET La fanciulla del West mit Barbara Daniels und Sherill Milnes.

Mit Beginn der Spielzeit 1997/1998 wechselte Markus Oppeneiger ans Anhaltische Theater Dessau. Bis 2005 war er dort als Chordirektor u.a. für die Choreinstudierung von Produktionen wie Street Scenes und Die Bürgschaft bei den Kurt Weill-Festspielen, Wagners Der fliegende Holländer, mit dem das Ensemble auf einmonatiger Tournee durch Japan unterwegs war, sowie Parsifal unter der Leitung von Kent Nagano verantwortlich.
Von 2005 bis 2018 war er als Chordirektor am DNT Weimar engagiert und hat hier u.a. die Einstudierung der Chöre für Nabucco, Das Buch mit sieben Siegeln, Lady Macbeth von Mzensk, die Choroper Angst von Christian Jost, Pnima von Chaya Czernowa und Chowantschina geleitet.

Seit 2018 ist Markus Oppeneiger als Lehrender an der Universität Mozarteum Salzburg tätig.