Konzert  |  Lesung
Leopoldina, aus Liebe zu Brasilien
Soirée
28.08.2022|18:00-20:00
Solitär | Universität Mozarteum | Mirabellplatz 1 | 5020 Salzburg
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Eine Veranstaltung von: Department für Gesang
Mit Studierenden und Lehrenden der Universität Mozarteum
Unter besonderer Mitwirkung von Michèle Crider, Mario Diaz, Peter Kellner, Herbert Lindsberger mit Academia Leopoldina, Don Juan Archiv Wien
Rezitation: Ulrike Arp
Dramaturgie: Mario Diaz
Konzeption: Fernando Araujo

Anlässlich der zweihundertjährigen Unabhängigkeit Brasiliens (1822-2022).

Das Programm besteht aus einigen der schönsten musikalischen Stücke der brasilianischen und österreichischen Musikliteratur - von Villa-Lobos, Carlos Gomes und MOZART Camargo Guarnieri, Franz Xaver Mozart, W.A. Mozart und Sigismund Neukomm - und Lesungen aus den Briefen Leopoldinas und aus Stefan Zweigs 'Brasilien, ein Land der Zukunft'.
Das Thema „Brasilien“ wurde bereits letztes Jahr gemeinsam mit der Universität Mozarteum in Kooperation mit den Forschungsinstitutionen der Hollitzer Gruppe Wien, in einem Livestream mit Studierenden aufgegriffen. Diese Tradition wird nun fortgeführt, zu Ehren der Kaiserin Leopoldina, die eine wesentliche und führende Rolle in der Unabhängigkeitsbewegung Brasiliens spielte.

Der prägende kulturelle Einfluss dreier Persönlichkeiten verbindet Salzburg/ Österreich seit jeher untrennbar mit Brasilien: W.A. Mozart, Sigismund von Neukomm und Stefan Zweig - der 20 Jahre in Salzburg lebte, bevor er, als politisch verfolgter und zensierter Schriftsteller, in jenem Brasilien eine neue Heimat fand, das er visionär als 'Land der Zukunft' kennzeichnend literarisch verewigte. Dieser Einfluss ist auch über Generationen hinaus nachvollziehbar, denn in kaum einem anderen Land ist MOZART ein häufiger und beliebter Vorname.

Die Soirée enthält eine Botschaft voll im Einklang mit unserem Zeitgeist, denn sowohl Leopoldina als auch Stefan Zweig richteten während der größten Turbulenzen in der 'alten Welt' ihren Blick in die 'neue' Welt, nach Brasilien. Dort erkannten sie ein alternatives Modell, in dem trotzt der vielen Problemen und Widersprüche Nachhaltigkeit (auch menschliche) und Frieden möglich sind.
Eintritt frei - Spenden zugunsten der ÖH Mozarteum sind willkommen.