15. Mai 2012

Behandelter Stoff:

Tritonussubstitutionen bei Zwischendominanten

Hör- und Notenbeispiel: "One Note Samba"von Antonio Carlos Jobim: Eine Aufnahme von Jobim selbst mit Orchester.

Verwandte II. Stufen zu Tritonussubstitutionen von Zwischendominanten

So wie bei "normalen" Zwischendominanten kann auch Tritonussubstitionen eine "verwandte II. Stufe" vorangestellt werden, die dann mit dem Tritonussubstitionsakkord ein IIm7-subV7-Paar bildet, um die Zwischendominante zu eienr kurzen Kadenz zu erweitern.

Ein Beispiel dafür findet sich in "My Funny Valentine": | Bbm7 A7 | Abmaj7 |.

Je nachdem, ob man von einer "normalen" Kadenz (Grundtöne in Quinten absteigend) oder einer Kadenz mit chromatisch absteigenden Grundtönen (wie es bei Tritonussubstitutionen der Fall ist), kann damit ein Dominantseptakkord auch uminterpretiert werden und schnell in eine weit entfernte Tonart leiten oder zu ungewöhlichen Akkordfolgen führen.

Ein Beispiel dafür ist "Satin Doll" von Duke Ellington und Billy Strayhorn, wo im viert- und drittletzten Takt jedes A-Teils den Dominantseptakkorden (D7 und Db7) jeweils ein verwandter IIm7 vorangestellt wird. Gerade die Wendung Abm7 Db7 würde eigentlich eine Auflösung nach Gb erwarten lassen, führt aber zu Cmaj7.

Mögliche Funktionen von verminderten Septakkorden - Zusammenfassung

Verminderte Septakkorde (o7) können normalerweise eine von drei Funktionen haben:

1. Verkürzter Dominantakkord (7(b9) ohne Grundton) bei chromatisch aufwärtsführender Bassfortschreitung, wie z.B. in Rhythm Changes, erster und zweiter Takt: Bb(MAJ7) | Bo7 | Cm7 | C#o7 | Dm7 etc.
Bei der Ermittlung des Tonmaterials zur Improvisation behandelt man den Akkord wie den X7(b9)-Akkord, den er ersetzt (Einbettungsverfahren)

2. Chromatischer Durchgangsakkord: Bei chromatisch abwärts führender Bassfortschreitung, wie z.B. im fünftletzten Takt von "All the Things You Are". Das Tonmaterial kann man entweder mit dem Einbettungsverfahren ermitteln oder einfach die Ganzton-Halbton-Skala verwenden. Damit in Einklang steht auch das Prinzip, dass als Erweiterungstöne für verminderte Septakkorde alle Töne geeignet sind, die einen Ganzton über einem der Akkordtöne liegen (also 9, 11, b13 und eventuell sogar MAJ7)

3. Vorhaltsakkord: Kommt besonders in älteren Stücken vor, kann z. B. auch spontan zur Verzögerung des Schlussakkords eingesetzt werden, z.B. Bbm7 | Eb7 | Abo7 | Ab6/9.

Hausübung

Analyse "One Note Samba" (Tonarten, Akkordfunktinen und -zusammenhänge, passendes Tonmaterial)

 


 

9. Mai 2012

Behandelter Stoff:

"Doppelsubdominanten"

Am Beispiel "Morning Dance" (von der Gruppe "Spyro Gyra"): Bereits in den ersten vier Takten des Themas werden Dur und Moll vermischt: F und F/A sind I. Stufe in F-Dur, Bbm7 und Eb7 sind IVm7 und bVII7 in F-Moll. Anschließend geht es aber wieder nach F-Dur zurück, ohne dass dies besonders ungewöhnlich klingen würde. Entsprechend wird beim Improvisieren abwechselnd das Tonmaterial von F-Dur und F-Moll (aeolisch) verwendet.

Beim Bbm7-Akkord handelt sich um eine typische Mollsubdominantwendung, beim Eb7-Akkord um eine Doppelsubdominte, die typischerweise meistens in genau dieser Kombination auftreten.
Im B-Teil ist übrigens eine Tritonussubstitution einer Zwischendominante zu finden, nämlich in der Akkordfolge | Em7(b5) Eb7(#4) | Dm7 |. Der Eb7-Akkord ist subV7/VI, führt also zu Dm7 hin. Tonmaterial dafür ist wie immer bei Tritonussubstitutionen Mixolydisch #4 auf Es.

Ein Beipiel für eine Doppelsubdominante ohne vorhergehende Mollsubdominante ist in "All the Things You Are" zu finden: Der Gb7-Akkord im siebentletzten Takt in der Verbindung | Dbmaj7 | Gb7 | Cm7 | etc.: Hier seht die Doppelsubdominante zwischen einem "normalen" (Dur-)Subdominantakkord und einer dritten Stufe, als Teil einer Quintfallkette.

 


 

24. April 2012

Behandelter Stoff:

Tritonussubstitution

Fortsetzung vom letzten mal. Neu dazu: Tonmaterial zur Improvisation: Zu den Tritonussubstitutionsakkorden selbst passt immer die Mixolydisch#4-Tonleiter. Die üblichen Akkorderweiterungen entsprechen den Tönen, die in dieser Tonleiter enthalten sind: 9, 13 und #11 bzw. #4.

Die anderen Akkorde im Umfeld (z.B. Kadenz) werden gleich behandelt wie wenn statt des Substitutionsakkords eine normale Dominante oder Zwischendominante stehen würde.

Noten- und Hörbeispiel: "A Night in Tunesia" von Dizzy Gillespie, Aufnahme des Charlie Parker Septetts.

Außerdem können Tritonussubstitutionsakkorde auch anstelle von Zwischendominanten stehen. Auch hier wird bei der Improvisation die Mixolydisch#4 verwendet.

Noten- und Hörbeispiel dazu: "Nothing Personal" von Don Grolnick, Aufnahme von Michael Brecker (von der LP "Michael Brecker", u.a. mit Pat Metheny). Es handelt sich um einen Mollblues mit der typischen Schlusswendung/Kadenz
| Eb7 | D7 | Gm | Gm |

Eb7 ersetzt hier also als subV7/V die Doppeldominante A7 und löst sich zu D7 (V7) auf, das sich wiederum zur Tonika Gm auflöst.

 


 

17. April 2012

Behandelter Stoff:

Dominantalterationen:

Können u.a. mit der Vermischung von Dur- und Mollkadenzen erklärt werden: In Durkadenzen sind die diatonischen Erweiterungstöne des Dominantseptakkords die große None und die große Undezime (9 und 13), in Moll die kleine und übermäßige None sowie die kleine Undezime (b9, 9 und b13). In anspruchsvollerer Improvisation wird jedoch beides vermischt, außerdem kommt auch noch der Tritonus dazu, bezeichnet je nach Situation als #4, #11 oder b5. Daraus enstand schließlich auch die Tritonussubstitution: Ein sehr bekanntes Beispiel dafür ist im ersten Teil von "Girl from Ipanema" enthalten. Mehr dazu nächstes mal).

Spezielle Dominanttonleitern

Die gängigsten Tonleitern zu Dominantseptakkorden mit den genannten Erweiterungstönen sind:

Hausübung:

Die fünf vorgestellten Dominanttonleitern auf den Grundtönen D, Bb und Es aufschreiben und jeweils ein dazu passendes Akkordsymbol angeben.

 


 

27. März 2012

Behandelter Stoff:

Vermischung von Dur- und Moll-Harmonik:

Es wird nicht nur zwischen paralleler Dur und Molltonart (wie z.B. in "Autumn Leaves" oder "My Funny Valentine"), sondern auch zwischen gleichnamiger Dur und Molltonart gewechselt.

Beispiel dazu: "Night and Day" (Cole Porter):

Die Kadenz gleich am Anfang beginnt in C-Moll (Dm7(b5) G7(b9)), schließt aber in C-Dur ab. Entsprechend muss beim Improvisieren zwiischen C-Moll un d C-Dur gewechselt werden.

Auch im Mittelteil wird mit dem unmittelbaren Abwechseln von Cmaj7 und Ebmaj7 der Wechsel zwischen C-Dur (Imaj7) und C-Moll (bIIImaj7 bzw. Es-Dur als parallele Moll von C-Moll) fortgesetzt.

Hörbeispiel dazu: Ella FItzgerald / The Cole Porter Songbook

Weiteres Beispiel dazu:

"What Is This Thing Called Love": Obwohl der A-Teil im 7. Takt immer in C-Dur abschließt, gehören die Akkorde davor alle zur Tonalität C-Moll (V7/IVm7 | IVm7 | IIm7(b5) | V7 - alles in C-Moll, dann CMAJ7 als IMAJ7 in C-Dur. Auch hier muss beim Improvisieren zwiischen C-Moll und C-Dur gewechselt werden.

Hörbeispiele von Ella FItzgerald ( The Cole Porter Songbook) und Bill Evans.

 


 

20. März 2012

Behandelter Stoff:

Mollharmonik - Fortsetzung

Vergleich der leitereigene Akkorde (Vierklänge) in allen Moll-Modi. Dabei fällt vor allem auf, dass die Akkorde auf der 6. und 7. Stufe nicht nur (wie jene auf den anderen Stufen) unterschiedlichen Akkordtypen angehören, sondern sogar unterschiedliche Grundtöne haben. Daraus resultiert auch die Terminologie der "erniedrigten Stufen": In C-Moll Aeolisch ist die VI. Stufe Abmaj7, in C-Moll melodisch Am7. Daher werden jene Grundtöne, die gegenüber der Durtonleiter abweichen, mit Vorzeichen als "erniedrigte" und "erhöhte" Stufen benannt, z.B. bVI(MAJ7) für Abmaj7 in C, oder auch bIII(MAJ7, #5) für Eb (MAJ7/#5), was der dritte leitereigene Akkord in C-Moll harmonisch ist.

Teilweise Analyse des Stücks "Autumn Leaves": Hier wird - wie in vielen anderen Stücken - ständig zwischen der parallelen Moll- und Durtonart gewechselt (G- Moll / Bb-Dur).

Weitere Beispiel dazu: Black Orpheus. Hörbeispiel dazu von Paul Desmond (von der CD "Take Ten")

Mollharmonik - Klischeelinien

Gängige Linien mit chromatischer Stimmführung bei gleich bleibendem Basston (meist auf der Tonika): Einerseits Quint - kleine Sext - große Sext ("James Bond-Thema"), andererseits Oktave - große Sept - kleine Sept -große Sext, wie im Stück "My Funny Valentine". Siehe auch das entsprechende Unterkapitel im Buch (Burbat).

Dazu Analyse der ersten vier Takte von "My Funny Valentine".

Hausübung:

"My Funny Valentine" vollständig analysieren (Tonarten, Akkordfunktionen, Tonmaterial)

 


 

13. März 2012

Behandelter Stoff:

Mollharmonik

Wenn man aus diesem Tonmaterial eine II-V-I-Kadenz bildet, ist die Dominante ein Mollseptakkord, was keine echte Dominantwirkung hat. Daher wird - wie auch im traditionellen Tonsatz - die Terz erhöht (zum "Leitton", also zu einer Durterz), wodurch als Kadenz die Verbindung | IIm7(b5) | V7 | Im7 | entsteht. Dabei wird für die Improvisation zwischen aeolischer Moll auf der II. Stufer, harmonischer Moll auf der V. Stufe und aeolischer, dorischer oder auch melodischer Moll auf der I. Stufe gewechselt.

Mögliche Akkorderweiterungen auf allen drei Akkorden der typischen Mollkadenz besprochen: 11 auf der II. Stufe, b9, #9 und b13 auf der Dominante und 9, 11 und 6 bzw. 13 auf der Tonika.

Harmonische Analyse des Stücks "Blue Bossa" von Kenny Dorham inklusive Feststellung des möglichen Tonmaterials für die Improvisation. Dazu als Hörbeispiel eine Aufnahme des Stücks von Bobby McFerrin und Chick Corea von der CD "Play".

Hausübung:

Jeweils zwei verschiedene Klaviervoicing-Varianten für Mollkadenzen in Bb-, G- und D-Moll aufschreiben:

1. Rechte Hand enge Lage, linke Hand Gundton im Bass

2. Zweihändig in weiter Lage (Grundton nicht unbedingt im Bass)

Ca. 5 bis 6-stimmig, unter Verwendung der besprochenen Erweiterungsmöglichkeiten. Keine Rhythmik notwendig, einfach alle Akkorde in ganzen Noten notieren.

 

 


 

6. März 2012

Behandelter Stoff:

Rhythm Changes / Fortsetzung

Weitere Varianten und Hörbeispiele:

 


 

28. Februar 2012

Behandelter Stoff:

Rhythm Changes

Der Begriff bezeichnet eine früher oft gespielte harmonische Form. Der Name leitet sich ab von George Gershwins Stück "I Got Rhythm", was das erste bekanntere Jazzstück war, in dem diese Akkordfolge zur Anwendung kam.

Wichtigste Charakteristka: AABA-Form, 32 Takte. A-Teil ist großteils diatonisch und relativ einfach, im B-Teil ist als Kontrast eine Dominantkette.

Erste Hörbeispiele:

Hausübung:

keine

 


 

24. Jänner 2010

Semesterabschlusstest

11:30 - 13:00 Uhr

 


 

17. Jänner 2010

Behandelter Stoff:
Blues - Fortsetzung

Jazztypische Bluesform wiederholt. Hauptunterschiede: II-V-I-Kadenz in der dritten Zeile, Zwischendominanten jeweils am Schluss der Zeile, die überleiten.

Tonmaterial für die Improvisation darüber besprochen.

Handout: Einige der meistgespielten Bluesthemen in F und Bb.

Guide Tone Lines und typische Begleitvoicings zur jazztypischen Bluesform.

Hörbeispiele dazu:
Woody Herman / Stormy Monday
Supersax / Now's the Time (Charlie Parker)

 


 

10. Jänner 2012

Behandelter Stoff:

Blues - Grundlagen

Typische alte Bluesform mit Plagalschluss

Typische Eigenschaften und Elemente: Bluestonleiter, Ostinati, Blue Notes

Mögliche Begleitvoicings, Improvisation mit der Bluestonleiter

Hörbeispiel: Memphis Slim / Gambler's Blues

Jazztypische Form (mit IIm7-V7-I7-Kadenz in der letzten Zeile) im Vergleich zur alten Bluesform mit Plagalschluss

 

 


 

Hinweis Testtermin

Der Abschlusstest für das Wintersemester findet (wie bereits im Unterricht angekündigt) am Dienstag, 24. Jänner 2012 von 11:30 bis 13:00 Uhr im Hörsaal statt.

 


 

13. Dezember 2011

Behandelter Stoff:

Analye des Jazzstandards "All the Things You Are"

Bestimmung aller Akkordfunktionen und -zusammenhänge sowie des zur Improvisation passenden Tonmaterials. Hier als Besonderheit: Die vielen Tonartwechsel.

Hörbeispiel dazu: Aufnahme von Paul Desmond und Gerry Mulligan vom Album "Two of a Mind".

Hausübung

Analyse des Jazzstandards "Here's THat Rainy Day": Tonarten, Akkordfunktionen, harmonische Zusammenhänge, passendes Tonmaterial zur Improvisation (zu jedem Akkord).

 


 

6. Dezember 2011

Behandelter Stoff:

Als Nachtrag zum vorigen mal ein Hörbeispiel zu "All of Me": Version von Sarah Vaughan (mit Scat-Solo).

Analye des Jazzstandards "Take the A-Train"

Bestimmung aller Akkordfunktionen und -zusammenhänge sowie des zur Improvisation passenden Tonmaterials. Hier besonders herausgestrichen: Die Doppeldominante D7(#4) mit indirekter Auflösung.

Hörbeispiel: Originalaufnahme des DUke Ellington Orchesters.

Verwandte II. Stufen zu Zwischendominanten

Oft werden vor zwischendominanten verwandte II. Stufen gesetzt, also Moll-Septakkorde, die mit der Zwischendominante gemeinsam eine "Zwischendominantkadenz" bilden. Das kann in der Komposition schon enthalten sein oder auch spontan beim Spielen geschehen. Das Tonmaterial für die Improvistation darüber leitet man wieder mit dem Einbettungsverfahren ab.

 


 

29. November 2011

Behandelter Stoff:

Zwischendominanten

Grundprinzip: Eine Zwischendominante ist jeder Dominantsepakkord (also Durakkord mit kleiner Sept), der eine reine Quint über einem der diatonischen Stufenakkorde steht.

Häufigstes Beispiel: Zwischendominante zur II. Stufe (IIm7) im "Turnaround", das ist die Akkordfolge
| Imaj7 V7/II | IIm7 V7 |,
meist in den letzten beiden Takten eines Stücks, um wieder an den Anfang zurück zu leiten, oder ständig wiederholt als Coda, Einleitung oder ähnliches.

In F-Dur also z.B. ||: Fmaj7 D7 | Gm7 C7 :||

Analye des Jazzstandards "All of Me"

Bestimmung aller Akkordfunktionen und -zusammenhänge sowie des zur Improvisation passenden Tonmaterials (erste 16 Takte)

In Takt 13 bis 16 ist eine oft auftretende Akkordfolge zu finden, in der sich die Doppeldominante D7 nicht direkt zur Dominante auflöst (was am naheliegendsten wäre), sondern noch eine "richtige" II. Stufe, also IIm7 dazwischen eingeschoben ist:
| D7 | D7 | Dm7 | G7 || Cmaj7 |

Das Tonmaterial für die Improvisation wird bei Zwischen- bzw. Doppeldominanten wieder mit Hilfe des Einbettungsverfahrens ermittelt: Die vorgegebenen Akkordtöne werden mit Durchgangstönen aus der aktuellen Tonartzu einer vollständigen Tonleiter ergänzt.

 


 

22. November 2011

Behandelter Stoff:

Analye des Jazzstandards "Gone with the Wind"

Tonarten und Tonartwechsel, Akkordfunktionen und deren Zusammenhänge (Kadenzen), passendes Tonmaterial für die Improvisation.

Auffällg hier die abrupten, unvorbereiteten Tonartwechsel zwischen Es-Dur und G-Dur

Bei nicht streng diatonischen Akkorden (z.B. Gm7(b5) oder F#o7) wird das Einbettungsverfahren angewendet, um das passende Tonmaterial für die Improvisation zu ermitteln: Man schreibt sich die Akkordtöne des fraglichen Akkords auf und vervollständigt diese mit Tönen der aktuellen Tonart als Durchgangstöne zu einer Tonleiter. Meist ergeben sich daraus lediglich ein oder zwei Töne Unterschied zum Tonmateral der Tonart.

Als Hörbeispiele eine Aufnahme dieses Stücks von Ella Fitzgerald (von der LP "Ella in Berlin") und eine Version von John Scofield (gt) und Harvie Swartz (b).

 


 

15. November 2011

Behandelter Stoff:
Häufig vorkommende diatonische Akkordfolgen in Durtonarten

Typische, häufig vorkommende Akkordverbindungen aus leitereigenen Akkorden in Dur (siehe auch Burbat-Buch S.28)

Auch hier gilt immer: In streng diatonischen Akkordfolgen passen als Tonmaterial zur Improvisation immer die Töne der jeweiligen Grundtonart, wodurch es nicht notwendig ist, für jeden Akkord eine eigene Tonleiter zu denken. Wenn man jedoch dieses Tonmaterial jeweils vom Grundton des aktuellen Akkords aus betrachtet, ergeben sich daraus die Kirchentonleitern.

Kirchentonleitern

Einfachstes System zum erfassen der Kirchentonleitern: Einteilung in Dur- und Molltonleitern, Erkennen anhand der Dur- oder Mollzugehörigkeit und anhand ihrer charakteristischen Intervalle bzw. Töne, mit denen sie von Dur bzw. Moll (aolisch) abweichen.

Hausübung:

Alle Kirchentonleitern jeweils auf den Grundtönen G, Bb und D aufschreiben.

 


 

8. November 2011

Behandelter Stoff:
Diatonische Akkorde in Durtonarten, II-V-I-Kadenz

Vierklänge auf der I. bis VII. Stufe in Durtonarten: Welche Akkordtypen stehen auf welchen Stufen, umgekehrt: Welche Funktion (Stufe) kann ein bestimmter Akkordtyp haben.

Die wichtigste Akkordverbindung: IIm7 - V7 - Imaj7: Die Kadenz im Jazz (Subdominante - Dominante - Tonika)

Wichtig in allen Fällen: In streng diatonischen Akkordfolgen passen als Tonmaterial zur Improvisation immer die Töne der jeweiligen Grundtonart, wodurch es nicht notwendig ist, für jeden Akkord eine eigene Tonleiter zu denken.

Anfang des Stücks "Gone with the Wind" analysiert: Hier sind einfach II-V-I-Kadenzen aneinander gereiht, allerdings in 2 verschiedenen Tonarten, also mit abrupten Tonartwechseln.

Dazu als Hörbeispiel eine Aufnahme dieses Stücks von Ella Fitzgerald (Live in Berlin).

Hausübung:

Die Übungen auf dem ausgeteilten Zettel: Akkordsymbole bestimmen, umsetzen und mögliche Akordfunktionen auflisten.

 


 

25. Oktober 2011

Behandelter Stoff:
Akkordsymbole

nach den ausgegebenen Handouts, zweiter und letzter Teil.

Dazu ein Übungsblatt ausgegeben - Abgabe allerdings erst nach der nächsten Einheit (wegen Punkt 3).

 


 

11. Oktober 2011

Behandelter Stoff:
Akkordsymbole

nach den ausgegebenen Handouts, erster Teil.

 


 

4. Oktober 2011

Übersicht über die Lehrveranstaltung, Administratives