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Dirigieren/Komposition und Musiktheorie

Der große Salzburger Dirigent Herbert von Karajan, der am Mozarteum studierte, setzte hohe Maßstäbe für Salzburg. Für das Orchester- und Chordirigentenstudium sind profilierte Persönlichkeitsmerkmale und eine sichere rhythmische Begabung ebenso wichtig wie gutes Klavierspiel, fortgeschrittene Kenntnisse in Harmonielehre, Kontrapunkt, Formenlehre und Musikgeschichte. Während des Studiums werden Orchester- und Bühnenliteratur sowie a-capella Literatur und instrumental begleitete Chorwerke aller Epochen der Musikgeschichte erarbeitet. Die Erschließung erfolgt musikalisch, schlagtechnisch, analytisch und stilkritisch. Im Studium der Komposition zeigt sich der freie schöpferische Geist, den zu pflegen sich die Universität Mozarteum Salzburg im Andenken an den großen Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart zur zentralen Aufgabe gemacht hat, ganz besonders. Intensive Schulung in Harmonielehre, Kontrapunkt oder Formenlehre bilden die Basis zur Erprobung von Stilen und Techniken der verschiedenen Musikepochen bis zur Gegenwart. Die Realisierung von Kompositionen unter Verwendung elektronischer Klangsynthese- und Klangbearbeitungstechniken und elektronischer Kompositionsverfahren bildet einen Schwerpunkt der Kompositionsausbildung. Mit der Gründung des elektronischen Studios 1958 und des Media Labs 2001 übernahm die Universität Mozarteum in Österreich eine Vorreiterrolle auf dem Gebiet der Computermusik und der kreativen Arbeit mit Neuen Medien.

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