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Der Kammerchor der Universität Mozarteum Salzburg

wurde 2007 gegründet, um die attraktivsten a-cappella Werke in kleiner Besetzung auf höchstmöglichem künstlerischen Niveau zu erarbeiten. Seither gestaltet der Kammerchor regelmäßig Konzerte im Solitär des Mozarteums ("Webern pur" mit dem Hagen Quartett, "Mendelssohn-Nacht", "Barock-Nacht" etc.). 2010 führte eine Einladung den Kammerchor nach Slovenj Gradec, den Geburtsort Hugo Wolfs in Slowenien, wo anlässlich seines 150. Geburtstages ein Gedenkkonzert veranstaltet wurde, das im Slowenischen Fernsehen übertragen wurde.

2012 wurde der Kammerchor von Lukas Hagen eingeladen, erstmals in dem neu gegründeten Zyklus "KlangReisen" im Solitär aufzutreten, was von Publikum und Presse begeistert aufgenommen wurde und zu einer Wiedereinladung im selben Zyklus im Dezember 2013 und 2014 führte. Im März 2013 trat der Chor seine erste Konzertreise nach Bilbao/Spanien an, wo er in der bis zum letzten Platz gefüllten "Iglesia de la encarnacion" ein umjubeltes a-cappella Konzert sang (Mendelssohn, Bruckner, Wolf, Mahler, Verdi, Busto, Nystedt). Eine weitere Konzertreise nach Bilbao erfolgt im Dezember 2014.

Studierende aller Departments können sich durch Vorsingen für die Aufnahme qualifizieren. Die Plätze sind begehrt: pro Stimmgruppe werden nur sechs bis sieben SängerInnen aufgenommen, um maximales Verantwortungsgefühl des Einzelnen zu fördern. Für Herbert Böck, seit 1995 Professor für Chor- und Ensembledirigieren an der Universität Mozarteum, sind Hauptkriterien für die Aufnahme: Qualität der Stimme, Mischfähigkeit mit anderen Stimmen, Intonationssicherheit, Fähigkeit des prima-vista-Singens, sowie eine mehrjährige Erfahrung in sehr guten Kammerchören.



Hörbeispiel:

Hugo Wolf: Einkehr
(Mitschnitt der Generalprobe in Bilbao, März 2013)