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Konzert

Mozartwoche 2017

Konzert mit dem Orchester des Institutes für Alte Musik

31.01.2017 | 15:00

Großer Saal, Stiftung Mozarteum | Schwarzstraße 28 | 5020 Salzburg

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Veranstalter: Stiftung Mozarteum Salzburg

Leitung und Violine: Midori Seiler
Traversflöte: Marcello Gatti

Werke von W. A. Mozart und J. Haydn

MOZART immer wieder neu erlebbar machen. Dies bietet die Mozartwoche der Stiftung Mozarteum, die jährlich seit 1956 rund um den 27. Jänner stattfindet. Die besten Orchester, Ensembles und Interpreten begründen den Ruf dieses einzigartigen Festivals. Die Universität Mozarteum ist heuer durch ein hochkarätig besetztes Orchester des Institutes für Alte Musik vertreten, das Werke von
Mozart und Haydn interpretiert.

DIE G-DUR-SINFONIE schrieb Mozart nach seinem dritten und letzten Italien-Aufenthalt - in einer Zeit, in der die musikalischen Eindrücke seiner jahrelangen Reisen quer durch Europa in ihm reiften und mit seinem eigenen künstlerischen Charakter verschmolzen. Vor allem der langsame zweite Satz mit einer nächtlichen, in
sich versunkenen Stimmung verdient Beachtung.

ALS AUFTRAGSWERK für einen wohlhabenden Amateurflötisten schuf Mozart das "Andante C-Dur für Flöte und Orchester". Obwohl er kein großer Liebhaber der Flöte war ("ein Instrument, das ich nicht leiden kann"), lässt die Qualität der Komposition
nichts von der Mühe oder Unlust erkennen, die Mozart einem Brief an seinen Vater zufolge während der Arbeit daran empfand. Einen delikaten Klang erzielt Mozart etwa, wenn er die Hauptmelodie zunächst den Hörnern und gezupften Streichern anvertraut, bevor der Solist sie aufgreift.

AUCH JOSEPH HAYDN hat die europäische Musikgeschichte entscheidend geprägt, wenn auch mehr durch Sinfonien und Streichquartette als durch seine Konzerte. In diesen huldigte er nicht dem Virtuosentum, wie es dem Trend der Zeit entsprochen
hätte, sondern wies jedem Mitwirkenden des Ensembles bedeutende Aufgaben zu - kein Instrument bekam die Rechte eines Alleinherrschers. Eine gewisse Ausnahme bildet allerdings das C-Dur-Violinkonzert mit seinen spieltechnisch interessanten Doppelgriffen, Passagen in hohen Lagen, Dezimensprüngen und Sechzehntelund
Triolenfigurationen.

DAS PROJEKT einer Reihe von Sinfonien, welche die Tageszeiten darstellen sollten, verfolgte Joseph Haydn als Kapellmeister des Fürsten Esterházy. Drei Symphonien sind erhalten - "Le Matin" (Der Morgen), "Le Midi" (Der Mittag) und "Le Soir" (Der Abend). Möglicherweise existierte noch eine vierte, "La Nuit" (Die Nacht), die dann verloren ging. Als durchgängiges Merkmal des Tageszeiten-Zyklus bedachte Haydn auch in der "Mittags-Sinfonie" sämtliche Instrumente des Orchesters mit kleinen Soli.

Karten:
Euro 30,- bis Euro 60,-
Kartenbüro der Stiftung Mozarteum Salzburg
Tel: +43 662 873154
E-Mail: tickets@mozarteum.at
und an der Tageskasse

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