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Konzert
Orchesterkonzerte
Sinfonieorchester der Universität Mozarteum
20.10.2017|19:30
21.10.2017|17:00
Großes Studio | Universität Mozarteum | Mirabellplatz 1 | 5020 Salzburg
Veranstalter: Universität Mozarteum
Dirigenten: Bruno Weil (20.10.)
Studierende der Dirigierklasse Bruno Weil: Aris Blettenberg, Brian Liao, Oscar Jockel, Shun Oi (21.10.)
Violin-Solisten: James Dong (20.10.)
Swantje Asche-Tauscher (21.10.)

J. Brahms: Violinkonzert D-Dur op. 77
H. Pfitzner: Drei Vorspiele zu Palestrina
P. Hindemith: Sinfonische Metamorphosen nach Themen von Carl Maria von Weber
DAS ERSTE KONZERT des Sinfonieorchesters der Universität Mozarteum im Studienjahr 2017/18, gestaltet von Chefdirigent Bruno Weil, beginnt mit dem prominenten und anspruchsvollen Violinkonzert von Johannes Brahms. Die in einem Auswahlspiel unter Mozarteum-Studierenden ermittelten Solisten James Dong und Swantje Asche-Tauscher werden mit Sicherheit zeigen, dass dieses Konzert aus gutem Grund eines der wichtigsten Werke im Repertoire eines jeden Geigers ist: die technischen Ansprüche mit Doppelgriffen, gebrochenen Akkorden und rhythmischen Variationen sind überragend.

DIE TRADITION des Wagner‘schen Musikdramas führt der deutsche Komponist Hans Pfitzner in seiner „Musikalischen Legende“ Palestrina fort. Infolgedessen sind auch seine „Drei Vorspiele zu Palestrina“ keine eigenständigen Ouvertüren, sondern die jeweilige Vorwegnahme von Motiven und Themen der folgenden Opernakte. Die Leitmotivtechnik erreicht hier noch einmal einen musikgeschichtlichen Höhepunkt. Pfitzner selbst hat die drei Vorspiele als quasi dreisätziges Werk für den Konzertsaal zusammengestellt und dafür drei entsprechende Konzertschlüsse komponiert.

PAUL HINDEMITHS „Sinfonische Metamorphosen nach Themen von Carl Maria von Weber“ sind Anfang der 40er-Jahre kurz nach seiner Ankunft in den USA entstanden. Zunächst als Ballettmusik gedacht, schuf Hindemith dann doch eine anspruchsvolle Orchestersuite für den Konzertsaal, da ihm das vorgelegte Libretto zu harmlos erschien und er Webers Themen lieber paraphrasieren als einfach nur wiedergeben wollte. „Metamorphose“ bedeutet bei Hindemith eben, dann und wann Melodien rhythmisch zu verändern, Harmonien gelegentlich einzufärben oder von Zeit zu Zeit neue Begleitstimmen zu kreieren. Paul Hindemiths kluge musikalische Ideen und
dankbare Aufgaben für sämtliche Orchestergruppen machen diese Komposition zu einem seiner meistgespielten Werke.
Karten:
Euro 20,- / erm. Euro 10,-
Kartenbüro der Stiftung Mozarteum
Tel: +43 662 873154
tickets@mozarteum.at
und an der Tages- bzw. Abendkasse